Die Welt der Bücher....

 

 

 

Als Kind schon hatte ich sehr viel gelesen und habe beim Lesen oft die Welt um mich herum vergessen. 

Diese Leidenschaft teile ich natürlich mit Millionen von Menschen. 

 

Als Kind las ich alles, was ich bekommen konnte. So war ich ein guter Kunde in unserer Dorfbibliothek, und alle Bücher und Hefte, die ich bei meiner Mutter finden konnte, las ich. Das waren dann mal Liebesschnulzen, Krimis, Wildwestromane, aber auch sogenannte "gute Literatur", die als "Romanzeitung" für wenig Geld erschien.

 

Später las ich am liebsten Gegenwartsliteratur, die das Leben um mich herum reflektierte. Ebenso mochte und mag ich  französische und amerikanische Schriftsteller. 

Mein erstes "Kultbuch" war - wie für viele andere auch - Salingers "Fänger im Roggen". 

 

 

Ein Schriftsteller hatte mich ganz besonders in seinen Bann gezogen, und das seit Kindestagen bereits: 

 

ERWIN STRITTMATTER

Sein erstes Buch, das ich mit riesiger Begeisterung las, war "Tinko" (Pflichtlektüre in der Grundschule). Bald bekam ich den "Ochsenkutscher" in die Finger, und ich mochte das Buch gar nicht mehr weglegen, so sehr faszinierte mich die Geschichte und auch die Sprache. 

Strittmatters sehr bildhafte knappe Sprache macht jedes Buch von ihm zu einem Genuß. Ich bedaure sehr, daß er nun nicht mehr unter uns weilt, denn so gibt es auch nichts Neues aus seiner Feder.

 

 

 

 

Aber auch ein Dichter aus längst vergangener Zeit hat einen tiefen Eindruck auf mich gemacht. Auch ihn lernte ich zuerst in der Schule kennen, und wahrscheinlich hat jeder schon einmal über sein überaus bekanntes Werk, den "Faust" geflucht :-)

 

 

   

 

Besonders gern habe ich vor allem seine Prosa gelesen ("Die Leiden des jungen Werther" und "Die Wahlverwandtschaften" las ich als Jugendliche und sogar mehrmals). 

 

Mit Leidenschaft verschlang ich Briefe, natürlich besonders gern die Briefe, die er mit Charlotte von Stein tauschte, auch die zwischen ihm und seiner Frau Christiane. Mit der Zeit wurde ich immer mehr in den Bann der damaligen Zeit gezogen und las und lese mit großer Begeisterung auch immer mehr die Briefe seiner Zeitgenossen. Gerade in den Briefen erhält man einen sehr direkten und persönlichen Einblick in die damalige Zeit und in die Charaktere und das Leben der Zeitgenossen.

 

Ein Musterbeispiel dafür sind die 3 Bände "Goethe in vertraulichen Briefen seiner Zeitgenossen". Anschaulicher kann fast nicht das Leben von Goethe und der ihn umgebenden Menschen geschildert werden.

 

 

Für Literaturinteressierte ist folgende Adresse sehr zu empfehlen, dort findet man die Texte der Autoren, die mindestens 50 Jahre tot sind:

 

http://gutenberg.spiegel.de/autoren.htm

 

 

Wer an Gedichten interessier ist, wird fündig u.a. bei:

 

http://www.gedichtepool.de