Wandern um dem GAMENSEE

 

 

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Wenige Kilometer westlich von Bad Freienwalde zieht sich von Neugersdorf aus der Gamengrund in südliche Richtung und geht im Süden in das Strausberg-

Eggersdorfer Seengebiet über.

 

Die Schmelzwasserrinne im eiszeitlich geprägten Höhenzug des Barnim mit ihren Seen bildet eine einzigartige Landschaft, die teilweise mittelgebirgsartige Formen aufweist. Das im Gefolge der Eiszeit entstandene durchschnittlich 300 bis 400 m breite und meist tief eingeschnittene Tal des Gamengrundes ist zu

95 % mit Wald bedeckt. Die ausgedehnten Mischwälder, in die fast 20 Seen eingestreut sind, die Täler mit ihrem natürlichen Heckenbestand und den Besenginsterflächen geben diesem Gebiet ein unverwechselbares Gepräge.

 

Der Gamengrund ist ein ruhiges und abgeschiedenes Naturschutzgebiet, das sich besonders zum Wandern eignet.

 

Einer der Seen im Gamengrund ist der GAMENSEE.

 

 

Besonders geeignet ist ein Ausflug an den Gamensee für Bewohner von Marzahn, da Marzahn an Brandenburg angrenzt und es von dort aus nur ca. 30 Min. Autofahrt bis zum Gamensee sind. 

 

Man fährt am besten auf die B 158 in Richtung Bad Freienwalde. Nach Werneuchen fährt man am Haltepunkt Werftpfuhl  der Regionalbahn vorüber. Danach biegt man rechts über die Schienen auf die Straße nach Strausberg über Prötzel ab (vorher geht noch eine Straße nach Hirschfelde ab).

Nach kurzer Zeit stößt man auf die eigentlich von Tiefensee kommende Straße in Richtung Strausberg und biegt nach rechts auf diese ein.

Nach kurzer Fahrt entdeckt man nach einer Kurve rechts und links der Straße je einen freien Platz, das sind die nicht als solche gekennzeichneten Parkplätze, auf denen man das Auto abstellen kann. Da der Gamensee inzwischen ein beliebtes Ausflugsziel ist, sieht  man eigentlich dort schon immer Autos stehen, was das Finden des "Parkplatzes" natürlich erleichtert.

 

Leicht findet man am Parkplatz auf der linken Seite den "Einstieg" zum Gamensee. Man muß nämlich erst etwas abwärts gehen, um zum Grund des Tales mit dem Gamensee zu kommen.

Weg hinab zum Gamensee

"Einstieg" zum

Gamensee

 

schöne alte Eiche

vorbei an dieser

schönen alten Eiche

 

Gamensee südwestliche Spitze

zu Beginn der Wanderung (südwestliche Spitze 

des Sees)

  Blueten auf dem See

Teichrosen

Vom Wald aus hat man immer eine Sicht auf den see

Der See ist immer 

zu sehen

Die kleine Holzbrücke überquert einen Graben

Holzbrücke im Wald

Hier ist FKK erluabt!

FKK am Ufer des Gamensees

Blick von der nordoestlichen Seite des Sees

Blick von der nordöstlichen Spitzes des Gamensees aus

Man erreicht die südwestliche Spitze des Gamensees und hat dort den Blick auf den See wie rechts auf dem ersten Bild.

 

Nun kann man sich entscheiden, ob man rechts oder links herum den See umwandert. Wir nehmen meistens die Runde rechts um den See herum. 

Man läuft immer im Wald, der zu jeder Jahreszeit seine Reize hat, und durch die Bäume hat man einen ständigen Blick  hindurch auf den See. Manchmal kommt man auch an einer Badestelle vorbei, oder man sieht Angler bei ihrem Hobby. Der See hat nämlich einen guten Fischbestand (Hecht, Zander, Aal, Karpfen, Barsch, Schlei), Angeln ist jedoch nur mit Angelkarte erlaubt. Das Laufen im Wald ist sehr angenehm und erfrischend, und wir nutzen deshalb diesen Ausflug öfter einfach für eine Entspannung zwischendurch, und das zu jeder Jahreszeit.

Der Weg führt u.a. auch über eine kleine Brücke, die sich sehr harmonisch in das Waldgebiet einfügt (siehe Foto).

Für die Umrundung braucht man etwa 75 Minuten. 

 

Beim ersten Mal muß man darauf achten, daß man die nordöstliche Spitze  vom Wald aus erkennt. (Deshalb ist beim ersten Mal die linksseitige Umrundung zu empfehlen. Da kommt man zwangsläufig richtig an.) Man muß dann etwas vom Wald aus nach unten hinabsteigen und erreicht so den See.

 

Als erstes fällt einem ein Dauercampingplatz auf, der sich langgestreckt nach oben in Richtung Tiefensee zieht. Am See sieht man nur die letzen Wohnburgen der Camper. Im Sommer sollte man sich man sich nicht zu lange am Ufer in Reichweite des Campingplatzes aufhalten, es sei denn, man möchte zum Baden bleiben, weil man sonst um Bezahlung gebeten wird. Dieses Ufer ist nämlich zugleich bewirtschafteter Badestrand. Sogar eine kleiner Teil für FKK ist vorhanden.

 

Der Blick auf den See an dieser Stelle ist besonders reizvoll. Von dort aus tritt man dann den Rückweg am anderen Ufer des Sees entlang an. Das Lustige ist, daß man fast alle Menschen, denen man begegnet, zweimal trifft, weil auch sie in der Regel den See umrunden :-)

 

Einmal habe ich an der linken Seite des Sees einem Jäger getroffen, der Enten schoß. Sein Hund holte dann die in den See gestürzten Enten herbei. Diese Entenjagd erlebte ich aber nur ein einziges Mal.

Am Ostersonntag trifft man viele Familien mit kleinen Kindern an, die ihren Osterspaziergang an den See zum Verstecken bzw. Suchen von Ostereiern nutzen.

 

Nach der Wanderung machen wir manchmal in Gielsdorf Halt und trinken Kaffee im Café "Zur Palme" (?). Dort gibt es hausgebackenen Kuchen.

Von Gielsdorf aus fahren wir gern über Wesendahl - Wegendorf - Buchholz - Altlandsberg zurück.

 

Von Wesendahl aus kann man zur Wesendahler Mühle fahren und von dort aus den Fängersee umrunden, aber das ist wieder ein anderes Ausflugsziel. Auch Altlandsberg ist einen Besuch wert.