Die Gärten der Welt 

im Erholungspark Marzahn

 

 

Erholungspark Marzahn   Chinesischer Garten     Japanischer Garten    Balinesischer Garten    Orientalischer Garten    Koreanischer Garten

Irrgarten und Labyrinth      Karl-Foerster-Staudengarten     Italienischer Renaissance-Garten     Christlicher Garten

 

 

DER ERHOLUNGSPARK MARZAHN

 

Noch zu DDR-Zeiten wurde der jetzige Erholungspark Marzahn angelegt und anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Mai 1987 als damalige "Berliner Gartenschau" eröffnet. Er erstreckt sich über ein Areal von 21 Hektar.

Inzwischen sind die Pflanzen, Sträucher und Bäume, die damals noch jung und klein waren, gewachsen und bilden eine sehr schöne grüne Kulisse im Park, der für die Bewohner von Marzahn und Hellersdorf sowie für Gäste und Besucher eine gute Möglichkeit darstellt, sich im Grünen zu entspannen. Inmitten der beiden großen Plattenbaubezirke vermutet man nicht solch ein Kleinod.

Es gibt viele Wege zum Laufen, immer wieder bieten sich neue Sichten auf die verschiedenen Anpflanzungen und Gartenthemen. So gibt es z.B. auch einen Rhododendren-Hain, einen Kräutergarten, große Wiesenflächen (die betreten werden dürfen und mit Liegen und Stühlen zum Ausruhen einladen), Wasser, Spielplätze usw. 

Für Kinder sind die wunderschönen Figuren aus Märchen der Gebrüder Grimm und von Andersen eine Attraktion.

 

Ausführlichere Beschreibung zum Erholungspark und zu den Gärten der Welt siehe

http://www.gruen-berlin.de/marz/index.php

 

Der Erholungspark Marzahn liegt im Osten Berlins im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

 

Eingänge:

Eisenacher Str.
- S7 Marzahn/Bus 195 
- U5 Cottbusser Platz/Bus 195

 

Blumberger Damm
(von November bis März nur an Wochenenden und Feiertagen)
- S7 Mehrower Allee/Bus X69

 

 

Kienberg
(Samstags, Sonntags und Feiertags geöffnet von 9.00 bis 18.00 Uhr)

 

Öffnungszeiten:

Täglich ab 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

Kassenöffnung:
täglich ab 9.00 Uhr
bis 16.00 Uhr (November bis Februar)
bis 18.00 Uhr (März, Oktober)
bis 20.00 Uhr (April bis September)

Achtung! Abweichende Öffnungszeiten des Japanischen Gartens (siehe unter "Japanischer Garten")

Kostenloser Rollstuhlverleih (gegen Pfand)
an der Kasse Eisenacher Straße möglich.
Da nur eine begrenzte Anzahl an Rollstühlen zur Verfügung steht, bitte wir um
Voranmeldung unter: 030/7009 06-615.
Keine Fahrräder, keine Hunde.

Fahrradständer finden Sie an den beiden Eingängen.

 

Parkplätze

An beiden Eingängen sind PKW-Stellplätze vorhanden.

 

Eintrittspreise

(ausgenommen Sonderveranstaltungen):

Tageskarte Hauptsaison (ca. Ende März bis Anfang November)
Erwachsene 3,00 €
Kinder (6-14 J.) 1,50 €
Schwerbehinderte (Ausweis) 1,50 €
Schulklasse bis maximal 30 Schülern (einschl. 2 Begleitpersonen) 15,00 €

Tageskarte Nebensaison (ca. Mitte November bis Mitte März)
Erwachsene 2,00 €
Kinder (6-14 J.) 1,00 €
Schwerbehinderte (Ausweis) 1,00 €
Schulklasse (einschl. 2 Begleitpersonen) 15,00 €

Jahreskarte (gültig für den Erholungspark Marzahn mit dem Chinesischen Garten und Britzer Garten sowie den Natur-Park Schöneberger Südgelände)
- Erwachsene 20,00 €
- Schüler (6-14 J.) 10,00 €
- Schwerbehinderte 10,00 €

 

Eingang Blumberger Damm

 

Der Erholungspark Marzahn

 

Bepflanzte Blumenkästen

 

Rhododendronhain

 

Gingko

 

Eine der Wiesen

 

Wasser im Park

 

Märchenfiguren - des Kaisers neue Kleider

 

Blütenmeer

 

Froschteich ohne Frösche, dafür mit Seerosen

 

 

 

 

 

 

Einen besonderen Anziehungspunkt  bilden die auf dem Areal des Erholungsparks angelegten

 

                              "GÄRTEN DER WELT" 

 

Die neun bisher (Januar 2012) bestehenden Gärten möchte ich hier vorstellen. 

Ein Englischer Garten ist in Planung.

 

 

 

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Der CHINESISCHE GARTEN 

(Garten des wiedergewonnenen Mondes)

 

Chinesischer Garten

Der Name des Garten steht symbolisch für die Wiedervereinigung der geteilten Stadt Berlin.

 

Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der Chinesische Garten im Erholungspark Marzahn am 15. Oktober 2002 eingeweiht. 

Mit einer Größe von 2,7 Hektar ist er der der größte Chinesische Garten in Europa. Er entstand in Kooperation mit der Partnerstadt Peking. Die Planung lag in chinesischer Hand. Gebäudeteile und die Thai Hu-Steine wurden aus China eingeführt, und die Ausführung der Arbeiten erfolgte durch chinesische Facharbeiter.

 

Ein See ist der Mittelpunkt dieser Gartenlandschaft. Vier Pavillons gruppieren sich um den See, die ganze Anlage ist von einer kleinen "Chinesischen Mauer" umgeben. Sieben Brücken und eine Felsenlandschaft stellen typische chinesische Gartengestaltungselemente dar. Mit den Gebäuden und diesen Gartenobjekten werden die drei großen Elemente Meere (mit dem See), Berge (mit dem Gestein) und Natur (mit den Pflanzen) symbolisiert.

 

Ein Anziehungspunkt ist das Teehaus, in dem auch (nach Anmeldung) Teezeremonien durchgeführt werden. Auf der dazugehörigen Terrasse kann man mit Blick auf den See 30 verschiedene Teesorten ausprobieren und auch eine Kleinigkeit dazu essen.

 

Besonders schön ist ein Besuch im Frühling, wenn sich eine herrliche Blütenpracht entfaltet!

Man sollte für einen Besuch möglichst nicht das Wochenende wählen, denn dann sind dermaßen viele Leute unterwegs, dass es einem schon ein wenig die Freude am Besuch nimmt.

Im Chinesischen Garten
Am Teehaus Blüten...
Stein mit Pflanzen rote Blüten
See mit Haus Die kleine Halle
Blick auf Teehaus der Pavillon der Brauerei

Ein etwas anderer Tee....

Das Boot auf dem See

Pagodenturm

 

 

 

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DER JAPANISCHE GARTEN

(Garten des zusammenfließenden Wassers)

 

Im Japanischen Garten

 

Im Mai 2003 wurde der Japanische Garten der Öffentlichkeit übergeben. Er bildet eine in sich geschlossene Gartenwelt mit Pavillon, Teich, Wasserläufen, Trockengarten und imposanten Steinsetzungen auf relativ kleinem Raum. Ein Rundweg führt vom Haupttor aus durch die Gartenräume.

Im Garten findet man typische japanische Pflanzen, wie Fächerahorn, Japanischen Blumenhartriegel, Japanische Lavendelheide.  

 

Das Thema des Gartens heißt: 

In der Verschmelzung Harmonie finden - wie zusammenfließendes Wasser. Dieses Thema soll den Wunsch nach einem friedlichen Miteinander aller Menschen zum Ausdruck bringen.

 

Es ist allerdings für uns nicht so leicht, den Garten so zu empfinden und zu sehen, wie es die Japaner tun, weil uns die Symbolik, die mit allem verbunden ist, wenig geläufig ist. Es lohnt sich deshalb, am Pavillon mehr darüber zu lesen.

 

Der Japanische Garten ist nicht jederzeit zugänglich wie der Chinesische Garten, sondern hat gesonderte Öffnungszeiten:

Anfang April - Ende Oktober   Montag - Freitag         12.00 Uhr bis Kassenschluss

                                               Wochenende/Feiertag   9.00 Uhr bis Kassenschluss

Steiniger Grund

Im Japanischen Garten

Im Japanischen Garten

Im Japanischen Garten

 

 

 

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DER BALINESISCHE GARTEN

(Garten der drei Harmonien)

 
Balinesischer Garten Balinesischer Garten Balinesischer Garten Balinesischer Garten Fledermauslilie

Frangipani-Blüten im Balinesischen Garten

 

Am 18. Dezember 2003 wurde der Balinesische Garten, geschützt im Gewächshaus des Erholungsparks Marzahn, eröffnet.

 

In dem Garten wird ein Ausschnitt aus einem traditionellen balinesischen Wohnkomplex präsentiert. 

Eine Lehmziegelmauer grenzt die Wohnanlage von der Umgebung ab. Die Besucher betreten diesen privaten Bereich durch ein Tor. Hier trifft man bereits auf die allgegenwärtige Dreiteilung, denn das Tor besteht aus dem Sockel mit den Stufen ( Fuß), der Tür aus Teakholz ( Körper) und dem mächtigen Dach mit Krone (Kopf).

Der Haus– oder Familientempel besteht aus drei Schreinen. Das größte Gebäude der Wohnanlage ist ein Allzweckbau. Der überdachte Pavillon dient den unterschiedlichsten Beschäftigungen.

 

Der Garten wird durch ein tropischen Urwald gebildet. Dort findet man Pflanzen, die wir häufig als Zimmerpflanzen kennen. Zu den größten zählen die Baumfarne. Daneben gibt es viele unterschiedliche kleinere Farne, Blattpflanzen und Blütenpflanzen – vor allem eine große Anzahl verschiedener Orchideen-Arten. Unverzichtbarer Bestandteil des Balinesischen Gartens ist jedoch der heilige Frangipani-Baum – auch Tempel- oder Pagodenbaum genannt.

 

Der Besuch des Gartens ist besonders im Winter eine interessante Ergänzung zu den anderen Sehenswürdigkeiten im Erholungspark.

 

Der Balinesische Garten ist ganzjährig geöffnet:

 

Balinesischer Garten

Im Balinesischen Garten

Fledermauslilie

 

 

 

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ORIENTALISCHER GARTEN  "Garten der vier Ströme" (JANAN AL ANHAR ARBÀA) 

 

  

 

So kündigte der Berliner Kurier vom 4. Juni 2004 den nunmehr  im Juli 2005 eröffneten Orientalischen Garten an:

 

Der Orient kommt nach Marzahn  

Wasser plätschert in Springbrunnen, der Duft von Minze liegt in der Luft, Palmen wiegen sich im Wind und unter geschwungenen Kuppeln glitzern bunte Mosaiken. Ahlan wa Sahlan! Willkommen im Orient! Der Erholungspark Marzahn bekommt einen Islamischen Garten.

Von außen schlicht, von innen schön - so wird der 1800 Quadratmeter große Garten gleich rechts vom Eingang aussehen: Versteckt hinter vier Meter hohen terrakottafarbenen Mauern zeigt die Anlage die Garten-Geheimnisse des Orients (so wie es sie als Riyâd noch heute etwa in Marrakesch gibt). Vier streng geometrische Beete beispielsweise mit Magnolien, vier Springbrunnen, mit Kacheln verzierte Arkadengänge. "Ein Ort der Ruhe und Muße wie in einer Oase", sagt Garten-Architekt Kamel Louafi.

 

Orientalischer Garten Orientalischer Garten

Orientalischer Garten

Orientalischer Garten

Orientalischer Garten

Orientalischer Garten - Magnolienblüten

Orientalischer Garten

Orientalischer Garten - Symetrie

Orientalischer Garten

 

Der Garten ist nur von April bis Ende Oktober geöffnet:

     siehe auch unter:     http://www.gruen-berlin.de/marz/Orient/index.php 

 

 

 

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KOREANISCHER GARTEN

Der Koreanische „Seouler Garten” 

 

 

im Seouler Garten

im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten

 

Auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Herrn Klaus Wowereit, besuchte der Oberbürgermeister von Seoul, Hauptstadt der Republik Korea, Herr Lee, Myung Bak, vom 23. bis 26. September 2003 die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

Von dem Wunsch geleitet, die freundschaftlichen Beziehungen der beiden Hauptstädte weiter zu vertiefen, erklärten beide Bürgermeister, unter anderem den Bau eines Koreanischen Gartens im Erholungspark Marzahn im Rahmen des Projekts „Gärten der Welt” zu unterstützen.

 

Auf dieser Grundlage entwickelte die Stadtverwaltung von Seoul das Projekt „Seouler Garten“ in Berlin. Der Garten ist ein großzügiges Geschenk der Stadt Seoul an Berlin. Er umfasst eine Fläche von rd. 4.000 Quadratmeter und zeichnet sich durch eine abwechslungsreich gestaltete naturnahe Landschaft, Höfe, reichen Figurenschmuck und einen Pavillon aus. Wie seine Vorgänger, der Chinesische, Japanische, Balinesische und Orientalische Garten ist auch er ein originales Beispiel fremdländischer Gartenkultur.

 

Der neue „Seouler Garten“ soll ein Ort sein, wo Menschen Freude, Anregung und Entspannung in der Natur finden können. Die Planung stammt von koreanischen Gartenarchitekten aus Seoul, koreanische Handwerker haben den Garten im Jahr 2005 im Erholungspark Marzahn gebaut und dabei überwiegend originale Bauelemente aus Korea für den Pavillon, die Mauern und Kunstwerke benutzt.

Quelle: http://www.gruen-berlin.de/marz/Korea/index.php

 

Im April 2006 wurde dieser neue Garten der Öffentlichkeit übergeben.

 

Öffnungszeiten:

Der „Seouler Garten“ ist von April bis Ende Oktober für Besucher geöffnet.
An Wochentagen (Montag bis Freitag):       von 12 Uhr bis Kassenschluss 
An Wochenenden und Feiertagen:               von  9 Uhr bis Kassenschluss

 

im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten im Seouler Garten

 

Erholungspark Marzahn   Chinesischer Garten     Japanischer Garten    Balinesischer Garten    Orientalischer Garten    Koreanischer Garten

Irrgarten und Labyrinth      Karl-Foerster-Staudengarten     Italienischer Renaissance-Garten     Christlicher Garten

 

IRRGARTEN UND LABYRINTH

 

 

Der Irrgarten in den „Gärten der Welt“ hat die Anlage im Garten des britischen Königsschlosses Hampton Court zum Vorbild, die als einer der ältesten in Europa gilt und über die Jahrhunderte weitgehend unverändert erhalten blieb.
Der Irrgarten besteht aus 1 225 immergrünen Eiben (Taxus baccata), die regelmäßig geschnitten werden müssen, um die geometrische Form der Gesamtanlage zu bewahren. Die Gehölze haben eine Höhe von 2 Metern und verhindern so den „Blick über den Gartenzaun“. Rund 750 m Hecke wurden für das fast 2 000 m² große Irrgartenareal gepflanzt. Die gepflasterten Wege gewährleisten ein sicheres Durchwandern der Anlage.
Zwei große Steinblöcke aus Granit flankieren den Zugang zur Mitte. Neben dem Gingko-Baum steht ein blauer Aussichtsturm, von dessen Spitze ein Überblick über den Irrgarten und seine kunstvolle, geometrische Form möglich ist.

Zu den berühmtesten Labyrinthen der Welt gehört das Bodenmosaik in der gotischen Kathedrale von Chartres, Frankreich, das als Vorbild für das Labyrinth in den „Gärten der Welt“ diente.
Die Wege der 320 m² großen Anlage wurden in zwei Farbtönen gepflastert (grau und fast schwarz). Die hellen Steine markieren den Weg, dem der Besucher folgen muss. Nach 11 Umgängen, 28 Kehren und ca. 8-10 Minuten ist das Zentrum erreicht. Im Zentrum des Labyrinths befindet sich eine Vertiefung, in der sich das Regenwasser sammeln kann. Die glitzernde Wasserfläche wirkt dann wie ein „Spiegel des Himmels“. 

Quelle: http://www.gruen-berlin.de/marz/Hecken-Irrgarten/index.php

 

Irrgarten und Labyrinth wurden im Juni 2007 eröffnet.

 

Die ersten beiden Fotos sind von der unter "Quelle" genannten Website.

 

 

 

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KARL-FOERSTER-STAUDENGARTEN

 

 

Der überarbeitete und erweiterte Karl-Foerster-Staudengarten als Beispiel deutscher Gartenbaukunst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde am 9. März 2008 eröffnet - exakt am 134. Geburtstag Karl Foersters. Der Garten entstand 1987 zur Berliner Gartenschau. Damit wird die Marzahner Kollektion internationaler Gartenschmuck­stücke um einen zeitgenössischen deutschen Beitrag zur Gartenkultur bereichert.

 

Näheres dazu finden Sie auf dieser Seite, welche mir als Quelle diente:

http://www.gruen-berlin.de/marz/Karl-Foerster-Staudengarten/index.php

 

 

 

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ITALIENISCHER RENAISSANCE-GARTEN „Giardino della Bobolina“

 

 

Der Italienische Renaissancegarten ist ein weiteres Beispiel europäischer Gartenkultur. Er ist dabei nicht nur ein Abbild eines Gartens aus einem anderen Land, sondern gleichzeitig quasi auch eine Zeitreise in ein anderes Jahrhundert der europäischen Kultur. Klare Formen, eine Beschränkung der Stilmittel und eine überschaubare Größe zeichnen einen idealen Renaissancegarten aus. Der Renaissancegarten im Erholungspark Marzahn folgt diesen Idealen und will allen Besuchern den einmaligen Zauber der berühmten Villengärten der Toskana vermitteln.

 

Die neue Anlage trägt den Namen „Giardino della Bobolina“ und nimmt damit Bezug auf eine 1,30 Meter hohe Marmor-Figur, die im Hauptgarten des neuen Gartens platziert wurde. „Bobolina »“ ist „zu Hause“ in den Boboli-Gärten in Florenz, einem der bekanntesten italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts. Sie wurde von Giambologna (Giovanni Bologna) einem flämisch-italienischen Bildhauer (1529 – 1608) geschaffen und ist eine der populärsten Gartenfiguren in Florenz.

 

Quelle: http://www.gruen-berlin.de/marz/Renaissancegarten/index.php

 

 

 

 

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CHRISTLICHER GARTEN

 

 

Nach der Eröffnung des Orientalischen „Garten der vier Ströme“ im Jahr 2005 erhielt die Frage nach einem Garten aus dem europäischen Kulturkreis eine immer größere Bedeutung.

 

Das weltweit einmalige Konzept der „Gärten der Welt“ beinhaltete zu diesem Zeitpunkt bereits vier Gärten aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Das eigentlich Besondere an den „Gärten der Welt“ war jedoch, dass hier Gärten nebeneinander standen und stehen, deren Gestalt durch die Religion des jeweiligen Kulturkreises geprägt sind.

So waren Gärten mit taoistischen (China), buddhistischen (Japan), hinduistischen (Bali) und islamischen (Orient) Gestaltungsprinzipien, Traditionen und Wurzeln entstanden. Der europäische Kulturkreis war zu dieser Zeit nicht vertreten.

 

Insbesondere der langjährige Partner der Grün Berlin GmbH, die Allianz Umweltstiftung förderte und unterstützte, durch mehrere Kolloquien, an denen Experten aus Religion, Theologie, Gartenarchitektur, Gartenhistorik, Medien und des Landes Berlin teilnahmen, die Weiterführung der Idee zum Bau eines „Christlichen Gartens“.

Hierbei war es wesentlich, dass sich der Christliche Garten in das Gesamtkonzept einfügte und somit, gemeinsam mit den anderen Gärten, wie an einem „runden Tisch“ den Dialog der Kulturen unterstützte.

 

Der in den Boden eingelassene, quadratische Garten wird von einem, aus goldfarben lackiertem Aluminium bestehenden, Wandelgang umrahmt. Dieser, an das „Ur-Muster“ eines klösterlichen Kreuzganges erinnernde Gang, wird hier in eine moderne Zeichensprache übersetzt und aus parallelen, der Bewegungsrichtung folgenden Metallprofilen gestaltet.

 

Zwischen den horizontal angeordneten Zeilen sind Textpassagen aus dem Alten und Neuen Testament sowie literarische und philosophische Texte angeordnet. In diesen Texten werden nicht nur die Beziehung zwischen Mensch und Natur sondern auch Gartenbilder als „Sinnbilder“ des abendländischen, christlichen Lebens dargestellt.

 

Der durch eine vier Meter hohe Buchenhecke umschlossene Garten wird durch Treppen und behindertengerechte Rampen erschlossen. Der innere Gartenhof wird geprägt durch ein Wegekreuz aus hellem Kies und vier immergrünen Heckenkörpern, die von weiß blühenden Stauden und Gehölzen unterbrochen werden. Ein überquellender Wasserstein betont den Gartenmittelpunkt

 

Quelle: http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/gaerten-der-welt/christlicher-garten/informationen/